Kiesabbau am Niederrhein
Anti-Atomwiderstand wächst weiter!!!!
VON: AKTIONSBÜNDNIS MÜNSTERLAND GEGEN ATOMANLAGEN, BI “KEIN ATOMMÜLL IN AHAUS”, AKU G
Tschernobyl mahnt – Atomausstieg jetzt !!
die Sonne lachte freudestrahlend über der Anti-Atom-Bewegung: 120 000 Menschen schlossen an der Elbe die 120 km lange Menschenkette zwischen Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel, der Gorleben-Treck demonstrierte in Krümmel, 20 000 Menschen umzingelten das AKW Biblis und 7000 Menschen in Ahaus sorgten für die größte Demo in NRW seit den Castor-Protesten von 1998!
Wie viel Kiesabbau verträgt der Niederrhein?
Natur- und Kulturlandschaft im Spannungsfeld zum Profitdenken

Bündnis90/Die Grünen haben einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Kiesabgabe in den Landtag eingebracht. Der Gesetzentwurf greift auf Beschlüsse im Regionalrat Düsseldorf, sowie des Kreises Wesel und des Regionalverbandes Ruhr zurück. Im Gegensatz zum Landtag, in dem CDU und FDP heftig gegen eine Reduzierung des Kiesabbaus argumentieren, hat es in den genannten Parlamenten jeweils einstimmige Zustimmung parteiübergreifend zur Einführung eines Kies-Euro gegeben.
Angesichts der Landtagswahl und den nach wie vor bestehenden Plänen, zukünftige Kiesabgrabungen über den LEP zu erleichtern, laden die Unterzeichner des Niederrhein-Appells am 30. April 2010 erneut zu einer Podiumsdiskussion in die Stadthalle nach Kamp-Lintfort ein. Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutieren dort mit Vertretern der Naturschutzverbände und der Kiesinitiativen darüber: „Wie viel Kiesabbau verträgt der Niederrhein?“ Mehr dazu.
Als Basis für die Podiumsdiskussion dienen dabei die an die im NRW-Landtag vertretenen Parteien verschickten Wahlprüfsteine zum zukünftigen Kiesabbau am Niederrhein. Sobald die ersten Antworten vorliegen werden wir diese hier veröffentlichen. Vielleicht für den ein oder anderen noch ein ganz interessanter Hinweis dafür, wo man am 9. Mai sein Kreuzchen setzen möchte.
NRW darf nicht länger Schlusslicht im Umweltschutz sein – Grüne fordern: Ein Klimaschutzgesetz muss her!
NRW darf nicht länger Schlusslicht im Umweltschutz sein – Grüne fordern: Ein Klimaschutzgesetz muss her!
Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW tritt den Klimaschutz mit Füßen. Unter Ministerpräsident Rüttgers wurden jegliche Klimaschutzvorgaben aus dem Landesentwicklungsgesetz vor allem deshalb gestrichen, damit der inzwischen gerichtlich gestoppte Bau des Kohlekraftwerks Datteln weitergeführt werden kann.
“Es ist ein Skandal, dass durch die willkürliche Änderung von Gesetzen versucht wird, klimaschädliche Projekte aus politischen Interessen durchzusetzen”, erklärt Holger Mrosek, (Kreisvorstandssprecher der Grünen). “Deshalb unterstützen wir Grüne im Kreis Wesel das Bündnis der Klima-Allianz und fordern gemeinsam mit den über 90 Mitgliedsorganisationen ein Landes-Klimaschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen. Ziel ist, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und erneuerbare Energien zu fördern.”
In keinem Bundesland entstehen so viele Tonnen Treibhausgas wie in NRW – pro Kopf sind es durchschnittlich sechzehn, der Bundesdurchschnitt liegt bei 10 Tonnen pro Jahr. “Anstatt sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln, setzt die Landesregierung auf den Bau von neuen Kohlekraftwerken, in den nächsten Jahren sind elf Neubauten geplant. Wir sagen: Bei einem konsequenten Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein-Westfalen brauchen wir keine neuen Kohlekraftwerke. Selbst modernste Kohlekraftwerke setzen bei der Produktion von einer Kilowattstunde Strom aus Braunkohle etwa 950 Gramm CO2 frei. NRW darf nicht länger das energiepolitische Schlussschlicht bleiben – ein Klimaschutzgesetz mit Maßnahmen gegen umweltschädliche Energieträger muss her! Dafür sammeln wir ab sofort Unterschriften auf der Straße und online.”
Weitere Informationen finden Sie unter: http://tiny.cc/GruenNRWKlimaschutzgesetz und www.die-klima-allianz.de





